Marketing verändert sich kontinuierlich. Heutzutage ist Online Marketing gar nicht mehr wegzudenken. Doch auch dieses hat sich in den letzten Jahren drastisch verändert. Wie im Offline Marketing sind aggressive Werbemaßnahmen, wie Flyer und Briefe im Briefkasten sowie Werbebanner im Netz höchst ungern gesehen und verärgern eher den Nutzer als dass diese auf die Werbung eingehen. Doch wie sollen Menschen dann auf die eigene Webseite aufmerksam gemacht werden? Die Lösung lautet: Inbound Marketing. Doch was ist Inbound Marketing? Diese Frage und viele mehr beantworten wir jetzt in diesem Artikel.

Was genau ist Inbound Marketing?

Der Begriff des Inbound Marketings entstand ca. 2010. Bereits da wurde von den ersten Personen festgestellt, dass man nicht auf Biegen und Brechen seine Werbung an die Leute bringen sollte. Vielmehr sollte man diese durch qualitativ hochwertige Beiträge anstreben.

Inbound Marketing hat viel mit der Suchmaschinenoptimierung zu tun. Es muss dafür gesorgt werden, dass mit den eigenen sozialen Netzwerken und dem Blog eine Positionierung auf der ersten Seite bei Google erreicht wird. Beim Schreiben von Beiträgen muss man sich in den Leser hineinversetzen und sich fragen, ob wirklich die Fragen des Lesers beantwortet wurden.

Inbound Marketing kann über viele verschiedene Kanäle stattfinden. Die Suchmaschinenoptimierung und der Blog sind mit die beiden Größten. Dazu können aber ebenso das E-Mail-Marketing, die Automatisierung, Sponsoring und Influencer Marketing zählen.

Die 4 Phasen im Inbound Marketing

Inbound Marketing kann grob in vier verschiedene Phasen unterteilt werden. Die erste ist die Anziehungsphase. Dabei geht es um die Erstellung von Inhalten für den Blog oder die Landingpage. Wichtig dabei ist die eigene Zielgruppe zu kennen, sodass die Personen angesprochen werden, die einen potenziellen Kunden darstellen. Gleichzeitig sorgt guter Inhalt dafür, dass die Seite von Google besser eingestuft wird.

In der zweiten Phase dreht sich alles um das Konvertieren. In dieser Phase geht es darum, die Daten, wie z. B. die Mail Adresse, des Lesers zu bekommen. Die beliebteste Methode dafür sind Call-to-Action Buttons in Verbindung mit einem Newsletter. Doch die wenigsten werden ihre Daten ohne Gegenleistung preisgeben.

In der vorletzten, der Abschlussphase, wird primär mit E-Mails und Newslettern gearbeitet. Da der Leser bis jetzt anscheinend überzeugt vom Inhalt war, gilt es nun, diesen als festen Kunden zu gewinnen. Mit automatisierten Mails können dem Nutzer nun wertvolle Inhalte geliefert werden. Doch das sollte nur in gewissen Abständen und nicht mehrmals die Woche geschehen, da er sich andernfalls schnell abmelden würde. Nun sollte der Leser begeistert werden, damit er zum Stammnutzer wird. Regelmäßig neue Inhalte sind Pflicht. Bei den Mails sollte aber auch der Nutzer mit einbezogen werden, schließlich soll er das Gefühl haben, dass er wichtig ist und dass es einem am Herzen liegt, was er denkt. Das kann z. B. mit Hilfe von Umfragen über die eigene Webseite geschehen – Kundenbindung ist das A und O.