Heutzutage gibt es fast alles Second Hand. Konsumenten möchten dadurch sparen und Verkäufer möchten sich etwas dazuverdienen. Jedoch ist vielen nicht bewusst, dass man auch Software gebraucht kaufen kann. Ob dies eine gute Idee ist und welche Vorteile gebrauchte Software haben kann, zeigt dieser Artikel.

Was ist gebrauchte Software?

Gebrauchte Software stammt meistens von Firmen. Diese kaufen für ihre Mitarbeiter und Arbeitsplätze mehrere Lizenzen von Software. Das, was übrigbleibt und aus welchen Gründen auch immer nicht genutzt werden kann, wandert als gebrauchte Software wieder auf dem Markt. Es handelt sich demnach bei „gebraucht“ nicht um bereits verwendete Software, sondern um die Reste, die nicht benötigt werden.

Gebrauchte Software lässt sich vom Käufer also genauso installieren und nutzen wie neue Software. Es sind keine Daten eines vorherigen Benutzers oder Ähnliches darauf zu finden. Der einzige Unterschied ist, dass sie nicht von einem Entwickler erworben wird, sondern entweder privat oder über einen speziellen Anbieter. So kann man beispielsweise Office 365 kaufen und dabei sparen.

Warum ist gebrauchte Software sinnvoll?

Gebrauchte Software macht vor allem dann Sinn, wenn man sich etwas Geld sparen möchte. Wer nur eine einzelne Lizenz benötigt, wird bei diversen Anbietern fündig. Doch auch wer seine gesamte Betriebsverwaltung mit Programmen ausstatten möchte, profitiert von Gebrauchtsoftware für jeden einzelnen Bildschirmarbeitsplatz im Büro.

Darüber hinaus ist gebrauchte Software für jeden von Vorteil, der Lizenzen übrighat. So kann man sich etwas dazuverdienen und verschwendet keine gekaufte Software, wenn man sie doch nicht benötigt – nichts einfacher als das, um sich das Leben ein wenig leichter gestalten zu können!

Allerdings sollten Käufer darauf achten, von wo sie die gebrauchte Software beziehen. Wie bereits erwähnt, gibt es Anbieter, die sich auf den Verkauf spezialisiert haben. Es ist sinnvoll, Gebrauchtsoftware nur von diesen Händlern zu beziehen und nicht privat zu kaufen, so etwa auch ein Dokumentenmanagementsystem zur übersichtlichen Verwaltung von Kundendaten. Denn grundsätzlich ist der Verkauf von übrig gebliebener Software legal, doch trotzdem könnte ein Betrüger dahinterstecken.

Insbesondere Firmen sollten genau darauf achten, woher sie ihre Software beziehen. Denn fehlerhafte oder Schadsoftware, die auch als Malware bekannt ist, führt nicht selten zu Systemausfällen oder gibt Hackern Schlupflöcher, durch die sie wichtige Daten und Informationen abgreifen können. Damit dies nicht passiert, sollte man beim Kauf von gebrauchter Software auf die Seriosität des Händlers achten und stets für regelmäßige, professionelle Datensicherung sorgen.